Ein Schwank aus meinem Leben #2

Heute möchte ich Euch wieder einen kleinen Einblick in die Welt der Benützerinnenbetreuung geben. Situationen die für manche als Selbstverständlichkeit gelten oder einfach den Alltag wieder spiegeln, stellen für so einige eine schier unlösbare Geschichte dar.
Es ergeben sich immer wieder die kuriosesten Konversationen, lustige Erlebnisse oder einfach nur die Bestätigung der letzten Pisa-Studie.

Bibliothekarin: “Verzeihen Sie, aber das Sackerl darf nicht mit in die Bibliothek genommen werden.”
Student: “Wieso? Das ist ein leeres Sackerl mit einem Ding drinnen.”

Student: “Was ist die Polizei vom 22. Bezirk?”
Bibliothekar: “Kann es sein, dass Sie die Postleitzahl meinen? Die wäre 1-2-2-0.”
Student: “So heißt das Wort!”
-Während dem eintippen der Adresse in das Bibliothekssystem folgte eine Anmerkung des Studenten-
Student: “Die Straße ist in Wien.”
Bibliothekar: “Dürfte ich Sie bitten Ihre Matrikelnummer noch hinzuschreiben.”
Student: “Ich kann mir die nicht merken, das sind so viele verschiedene Zahlen.”

Telefonische Anfrage zum Thema verspätete Buchrückgabe (nach einer längeren Konversation):
Studentin: “Ich kann die Bücher wirklich nicht retournieren.”
Bibliothekarin: “Haben Sie vielleicht die Möglichkeit, dass jemand aus Ihrem Bekanntenkreis oder Ihre Mutter die Bücher für Sie retourniert?”
Studentin: “Das geht doch nicht, die ist über 50.”
Bibliothekarin: “Ich bin selber auch Mutter und über 50.”
Studentin: “Ich werde eine Email schreiben. Im schreiben bin ich besser, als im reden.”

Security: “Den Rucksack müssen Sie bitte im Spindt einsperren.”
Student: “Den ganzen?”

Ja, die Liste ist lang. Und das Tagebuch noch lange nicht zu Ende. Habt ihr auch solche Erlebnisse? Dann her damit! Schickt mir eine Email und wenn ihr möchtet veröffentliche ich sie in meinem Blog.